Ich & Ich

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Ich, Natascha Stiller (geb. Fuchs), absolvierte nach dem Abitur ein soziales Jahr in der Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg. Dort wurde ich auch im Anschluss zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin ausgebildet. Danach war ich einige Jahre in einer Kinderarztpraxis beschäftigt. Durch eine Fortbildung zur Babymassage-Kursleiterin kam ich dann das erste Mal mit alternativen Heilmethoden in Berührung.
Auch eine eigene Krankheit hatte mein Interesse für Alternativen zur klassischen Schulmedizin geweckt. So absolvierte ich ein Studium der Naturheilkunde an der Akademie für Ganzheitsmedizin in Heidelberg, bevor ich am Gesundheitsamt Karlsruhe erfolgreich die Heilpraktiker - Prüfung ablegte.
Neben meiner Arbeit als Heilpraktikerin bin ich weiterhin als Kinderkrankenschwester auf der Wochenstation das Krankenhaus Salem tätig und schätze die Abwechslung in meinem beruflichen Alltag sehr.


BildIch, Heike Jekel, wurde im Zentrum für Psychiatrie zur Gesundheits- und Krankenpflegerin ausgebildet. Im Anschluss suchte ich neue Herausforderungen und arbeitete auf einer Intensivstation, wo ich auch die Fachweiterbildung zur Intensiv- und Anästhesie-Fachschwester absolvierte. Bis zur Geburt meiner ersten Tochter arbeitete ich auf einer Intensivstation. Während der Geburtsvorbereitung kam ich durch meine Hebamme in engeren Kontakt mit der Naturheilkunde und habe mich zur Entbindung bewusst für ein naturheilkundliches Krankenhaus entschieden. Nach der Geburt meiner Kinder verstärkte sich in mir den Wunsch, mich intensiv mit der so genannten alternativen Medizin auseinanderzusetzen und mich während der Elternzeit zur geprüften Heilpraktikerin ausbilden zu lassen. Diese Ausbildung schloss ich erfolgreich mit der Heilpraktiker - Prüfung durch das Gesundheitsamt Karlsruhe ab.




Wir beide wollen unsere jahrelangen Erfahrungen in der Schulmedizin nicht missen. Im Gegenteil. Wir erkennen deren Leistungen ausdrücklich an, wird doch Menschen – häufig im allerletzten Moment - geholfen. Umgekehrt würden wir uns allerdings auch mehr Wertschätzung für die Naturheilkunde wünschen. Schließlich stößt auch die Schulmedizin an ihre Grenzen: Werden die Patienten wirklich sanft und nachhaltig geheilt? Stehen nicht oft nur Symptome im Vordergrund, anstatt den Menschen ganzheitlich mit Ursachen und Wirkungen zu betrachten? Sollten wir nicht viel häufiger Naturheilmittel in der Medikation einsetzen? Welche Möglichkeiten bieten alternative Methoden?

Wir waren beide bei unseren Aufgaben im Krankenhaus oder niedergelassenen Ärzten neugierig geworden, wollten mehr und mehr wissen, probierten auch mal etwas aus – mit einigem Erfolg. Heute wissen wir: Schulmedizin und Naturheilkunde sollten Hand in Hand arbeiten, was sicherlich erst noch stärker in das Bewusstsein aller Beteiligten vordringen muss. Beim Patienten ist diese Botschaft längst angekommen. Denn wie lässt sich sonst erklären, dass sich die Naturheilkunde wieder zunehmender Beliebtheit erfreut? Würden wirklich immer mehr Menschen auf alternative Methoden schwören, wenn sie selbst keinen Nutzen spüren?

Wir jedenfalls sind froh, beide Richtungen zu kennen - und sehen darin auch ein starkes Argument für unsere Gemeinschaftspraxis. Diese haben wir gegründet, nachdem wir uns während der Heilpraktiker - Ausbildung kennen und schätzen gelernt haben. Uns verbindet neben ähnlichen Erfahrungen auch ein gemeinsames Verständnis, eben „Curare naturalis – im Einklang mit der Natur“.